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Scholl Express Pedi im Test – nichts für richtige Hornhaut

Ich habe es geschafft und kann jetzt über den Scholl Express Pedi berichten. Diese Gerät habe ich übrigens von
der Firma Scholl zum testen zugeschickt bekommen. Er ist jetzt gut 1 Monat im Einsatz und ich mache

es kurz, ich bin enttäuscht. Ich hatte mir von diesem Gerät wirklich viel mehr erhofft.
Mittlerweile kann man ihn übrigens für einen stolzen Preis von 39,99€ im Geschäft kaufen. 

Die Verpackung vom Scholl Express Pedi

Ist schon ein wahrer Kraus, denn sie ist wirklich schlecht zu öffnen. Man benötigt hierfür einen scharfen Gegenstand
und dabei man muss höllisch aufpassen, dass man sich nicht schneidet.

Scholl Express Pedi im Test - nichts für richtige Hornhaut


Ich benutzte hierfür ein Messer und schnitt an den Kanten die Plastikverpackung auf. Besser währ hier ein schöner Karton, finde ich. Natürlich hatte ich es auch mit einer Schere probiert, jedoch war das Material einfach zu hart.
Mit im Lieferumfang befanden sich 2 Batterien, die bereits eingelegt waren.
Eigentlich konnte es sofort losgehen mit der Hornhautentfernung an den Füßen. 

Ich muss schon einmal vorab sagen, ich laufe gerne im Sommer barfüßig im Haus und Garten herum und habe daher schon etwas Hornhaut, die man auch deutlich sehen kann. Normalerweise mache ich meine Hornhaut mit einer ganz normalen Hornhautfeile ab, was bis jetzt immer super geklappt hatte.

Deshalb war ich umso gespannter ob diese „Maschine“ es besser kann und ihr Geld wert ist. 

Als erstes las ich die Beschreibung durch, die übrigens ein ca.110 cm langer Zettel ist. Ich Ich finde, hier wäre ein kleines Büchlein besser. Sie ist dafür aber leicht und verständlich zu lesen. 

Danach ging ich mit dem Express Pedi, der übrigens sehr leicht, handlich und die Form eines Epiliergerät hat, ins Bad und legte los.

 
Scholl Express Pedi im Test - nichts für richtige Hornhaut
 

Zum Gerät selbst 

Der Express Pedi funktioniert mit einem rotierendangerauten Rolle, welche mit Mikrogranulat versetzt sind.
Diese kann man übrigens ganz leicht austauschen (kleiner Schalter an der Seite).
Wichtig bei der Anwendung: Die Füße sollten vorher sauber und trocken sein.
So, nun das Gerät am Schiebeschalter einschalten und los geht es.
Durch leichte auf und ab Bewegungen gleite ich über meine verhornten Stellen, das ganze machte ich 3 Sekunden lang mit gleichmäßigen Bewegungen und unter leichtem Druck.
Die Schleifrolle dreht sich langsam und schmirgelt die Hornhaut leicht ab.
Jedoch bei zu starken Druck stoppt das Gerät sofort. Am feinen weißem Staub kann man erkennen, dass etwas passiert.

Ganz wichtig, macht es in der Badewanne oder legt euch ein Handtuch unter, denn es ist schon eine Sauerei, zu mindestens bei mir.
 
Scholl Express Pedi im Test - nichts für richtige Hornhaut

 

Nur sehr langsam geht die verhornte Haut ab, und ich hab das Gefühl es passiert fast gar nichts. Nach 15 Minuten gebe ich den Kampf auf, da es wirklich nur ganz langsam funktioniert und das Resultat nur leicht zu sehen ist. 
Auch mein Mann durfte ihn auch testen und meinte nur: “ Ein leichtes reiben, mehr ist es nicht! Was soll der kosten? 39,99 Euro? Rausgeschmissenes Geld!“ 
Wir finden Beide, dass dieses Gerät lediglich für den Feinschliff geeignet ist und weiterhin eine Handreibe die Vorarbeit leisten muss. 
Kurzum – das Gerät ist nichts für Füße mit stärkerer Hornhaut.
Da er mit Batterie betrieben ist, kann man hier kein „Power Gerät“ erwarten.
Ich bleibe lieber bei meiner Hornhautfeile von Scholl für 4,99€, die ist super und ich bin schon lange damit zufrieden und schneller geht es damit auch noch. Das Resultat ist in knapp 5 Minuten deutlich sichtbarer als mit diesem Gerät. Auch finden wir, dass die Folgekosten von 14,99 Euro für 2 Ersatzrollen (1 Packung) viel zu hoch sind.