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Wäscheständer – Worauf muss man achten, wenn man einen kaufen will?

Es hört sich erstmal einfach an, einen Wäscheständer zu kaufen. Doch auch hier kann man einiges falsch machen. Hier folgen nun einige Tipps für Wäscheständer, die einen davor bewahren sollen, den Standtrockner wieder zurückschicken zu müssen, weil der Kauf ein Reinfall war.

Punkt 1: Flügelwäscheständer oder Turmtrockner?

Generell gibt es zwei Arten von Wäscheständern: Die Flügelwäscheständer und die Turmwäscheständer oder auch Turmtrockner. Hier sind deren Vor- und Nachteile aufgelistet. Kernfragen, die man sich im Vorfeld stellen sollte, sind: Wieviel Platz habe ich zur Verfügung? Will ich den Wäscheständer draußen aufstellen? Und wie groß sind die Wäschestücke, die ich aufhängen möchte?

Turmtrockner

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  • Benötigt weniger Platz, auch ausgeklappt
  • Kann auch als Regal benutzt werden, z. B. für Hygieneartikel
  • Oben liegende Wäschestücke können bequem abgenommen werden
  • Nachteil: Leinen sind enger zusammen, Wäsche trocknet langsamer
  • weiterer Nachteil: Für unten liegende Wäschestücke muss man sich tief bücken

Flügelwäscheständer

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  • Bietet viel Platz und kann auch große Wäschestücke aufnehmen, wie zum Beispiel Laken
  • Wäsche trocknet in der Regel schneller, da die Wäschestücke nicht so nah beieinander liegen
  • Hemden können an Bügeln an die Enden der Flügel aufgehängt werden, ohne dass sie auf dem Boden schleifen
  • Nachteil: Benötigt mehr Platz wenn auseinandergeklappt. Manchmal wird der benötigte Platz eines Wäscheständers mit „Stellfläche“ angegeben
  • weiterer Nachteil: Manche Scharniere an den Beinen sind anfällig für Quietschgeräusche oder werden mit der Zeit schwergängiger

Punkt 2: Die Leinen des Wäscheständers

Quantitativ sollte die Leinen möglichst viel Wäsche aufnehmen können. Das können sie, wenn ihre Länge insgesamt möglichst groß ist. Will man einen Wäscheständer kaufen, sollte man auf die Leinenlänge achten. Hierbei sollte man einen Wert von 20 Metern mindestens erwarten.
Die Leinen gewährleisten ein ordnungsgemäßes Hängen der Wäsche und das sollten sie auch über lange Zeit tun. Damit die Wäsche ordentlich hängt und nicht in die Mitte schlittert, sollten die Leinen nicht durchhängen. Hierfür ist es wichtig, dass die Leinen aus einem stabilen Material sind. Aluminium ist zwar relativ stabil, dafür aber auch anfälliger für Rost… Und der entsteht schnell bei Kontakt mit nasser Wäsche und vor allem, wenn man seinen Wäscheständer gerne mal nach draußen stellt. Ideal sind deswegen Leinen aus widerstandsfähigem Kunststoff oder mit einer Pulverbeschichtung, wie beim Wäscheständer Pegasus 150 von Leifheit.

Punkt 3: Die Ergonomie – Harry, fahr schon mal den Wäscheständer vor!

Nicht zu vernachlässigen: Wie ergonomisch ist ein Wäscheständer? Der Auf- und Abbau sollte schnell und einfach von der Hand gehen. Denn nichts ist nerviger, als wenn man ein umständliches Modell hat, das sich schwer auseinandergeht und ständig verhakt.
Auch das Gewicht spielt eine Rolle und zwar nicht nur, wenn man den Wäscheständer auf- oder abbaut. Manchmal will man ihn vielleicht verrücken oder zum Beispiel vom Balkon ins Wohnzimmer tragen, weil es anfängt zu regnen. Dann ist ein leichter Wäscheständer gut. Einer mit Rollen ist noch besser.
Weiter Punkt für Ergonomie: Lässt sich der Standtrockner so eng zusammenklappen, dass er auch unterm Bett oder hinter eine Tür passt? Manchmal werden die Maße im zusammengeklappten Zustand angegeben, wobei dieser Werte wie beim Artweger 2T1MI TopDry Maxi schon mal gerade 9cm hoch sein kann.

Fazit: Einen Wäscheständer kaufen – Viele Standtrockner führen nach Rom

Man sieht also, man sollte einige Punkte beachten, wenn man einen Wäscheständer kaufen will. Besonderes Augenmerk sollte dem benötigten Platz, der Länge und der Beschaffenheit der Leinen und der Ergonomie gelten. Wem ein normaler Wäscheständer zu langsam trocknet, der kann immer noch versuchen, sie mit einem beheizbaren Modell anzufreunden. Oder einem Trockner…

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