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Ich packe meinen Koffer und frage mich …

Ich packe meinen Koffer und nehme mit ...

Ich liebe es zu reisen, aber ich hasse es zu packen. Ich habe immer zu viel dabei und trotzdem nie das Richtige. Dabei ist Kofferpacken an sich keine besonders anspruchsvolle Tätigkeit. Es geht nur darum, die richtige und angemessene Kleidung, Schuhen, Lesestoff und Kosmetika mitzunehmen. Was leicht klingt, ist für mich absolut eine logistische Herausforderung.

„Nehmen Sie besten nur Kleidung aus einer Farbfamilie mit, alles sollte untereinander kombinierbar sein!“, lautet ein Ratschlag aus Frauenzeitschriften. Das hört sich sinnvoll an, aber was ist mit der niedlichen Bluse in Türkis , wenn die Farbfamilie in Schwarz/ grau ist? Zu der Bluse passe. Die weiß -Türkis Ballerinas oder die neuen pinkfarbenen Sandalen. Die gehen aber wiederum nicht gut zu Beige/ Schwarz. Also müssen auf jeden Fall auch noch schwarzen Sandalen mit.

Ich packe meinen Koffer und nehme mit ...

Ich packe meinen Koffer und nehme mit ...

Ein Strickjäckchen, wenn es abends mal wieder kühler, ist das Mindeste. Eine Jeansjacke ist immer praktisch und macht alles ein bisschen lässiger. Selbstverständlich habe ich den Vorsatz, im Urlaub Sport zu treiben und nehme deshalb sowohl Sportschuhe als auch zwei Ober- und Unterteile mit. Und natürlich Socken. Ein bisschen Schmuck zur glauben Bluse und sicherheitshalber noch die rosa Bluse, die zu den Sandalen aussieht. Jedes Teil, das ich in den Koffer lege, zieht ein, zwei andere nach sich.

Ich packe meinen Koffer

Wie bin ich jemals nur mit einem winzigen Koffer zwei Wochen früher in den Urlaub verreist? Heute allein mein Kulturbeutel schwerer und größer als damals mein gesamtes Gepäck. Manchmal wäre ich gerne wieder Kind: Jemand würde meinen Koffer packen und ich müsste nur noch verreisen. Ein herrlicher Gedanke. So fühlt sich bestimmt unsere kleine Tochter. Mama packt und sie muss nur den Koffer schieben. Oder ich wäre ein Mann: Ich würde die Badehose, die Kreditkarte und vier T-Shirts in eine kleine Tasche stopfen und schon könnte dies losgehen.

Oder – meine Lieblingsvorstellung: Ich wäre jemanden wie Beyoncé oder Adele. Ich müsste mich nicht beschränken, sondern hätte jemanden, der all meine Designer-Koffer ( schön wäre es welche zu haben) und meine Taschen hinter mir herträgt. Natürlich würde ich auch nicht selbst packen, sondern hätte Personal, das alles sorgfältig in zartes Seidenpapier einwickelt.

Ich packe meinen Koffer und nehme mit ...

Ich packe meinen Koffer und nehme mit ...

Ach ja, wäre das einfach nur schön. Aber die Realität schaut doch ganz anders aus. Übrigens – Ich habe die pinkfarbenen Sandalen noch in Handgepäck gequetscht. Sicher ist Sicher. Und dazu noch den Saal mit den rosa Sternen und das Lederarmband. Zum Glück gibt es ja noch das Handgepäck!

Wer Klamotten mitnimmt, die kombinierbar sind, kann mit kleinen Gepäck reisen. Bloß: Wie geht das? Diese Frage stelle ich mir jedesmal wenn es wieder heiß „Ich packe meinen Koffer und nehme mit …

Wie macht Ihr das?