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Energy Drinks – So reagiert der Körper auf die Inhaltsstoffe

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Energy Drinks sind heutzutage kaum mehr wegzudenken. Sie scheinen gewissermaßen als Symbol unserer von Rastlosigkeit geprägten Zeit zu stehen. Interessanterweise sind sie aber keinesfalls eine Erfindung des 21. Jahrhunderts. Seit der Antike versucht der Mensch bereits Müdigkeit und Antriebslosigkeit mit Wachmachern zu bekämpfen. Sogar mithilfe von radioaktiven Elementen wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts probiert dem Körper richtige Energie zuzuführen.

So surreal dies klingt, in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts kam ein Energy Drinks Namens RadiThor auf den Markt, welches das radioaktive Element Radium enthielt. Die Hersteller warben nicht nur mit dem vom Getränk ausgehenden Energieschub, sondern auch damit, dass RadiThor zusätzlich noch potenzfördernde Eigenschaften hatte. Wenig überraschend griffen in dieser Zeit dann auch hauptsächlich Männer zu dieser „Wunderwaffe“.

In der heutigen Zeit wäre aufgrund von Gesundheitsbedenken ein derartiges Produkt natürlich undenkbar. Aber auch die heute am Markt befindlichen Produkte sind oftmals Gegenstand hitziger Debatten über ihre gesundheitlichen Vorteile und Nachteile. Einen endgültigen, wissenschaftlichen Konsens scheint es, trotz einer Aufforderung von der Weltgesundheitsorganisation WHO, die Altersfreigabe auf 18 Jahre hinauf zu setzen, bislang aber noch nicht zu geben.

Zutaten eine Energie Getränks

Energy Drinks – So reagiert der Körper auf die Inhaltsstoffe

                                                    Bild Quelle: bwin     

 

Energy Drinks – So reagiert der Körper auf die Inhaltsstoffe

 

Ich habe mir daher die neuesten wissenschaftlichen Artikel und Publikationen zu dieser Thematik angesehen, um Euch einen besseren Überblick zu verschaffen. Denn nicht nur Teenager und junge Erwachsene greifen immer öfter zu den bunten Dosen, auch ältere Semester und sogar Profi-Sportler scheinen auf die geballte Energie dieser Muntermacher zu setzen.

Wenig Zweifel bestehen in der Zwischenzeit, dass der beträchtliche Zucker- und Koffeingehalt in Energy Drinks kurzfristig dabei hilft, die körperliche Leistung zu steigern und auch die Konzentrationsfähigkeit deutlich zu erhöhen. Neben Zucker und Koffein enthalten die typischen Energiegetränke aber noch viele weitere Inhaltsstoffe mit den unterschiedlichsten Effekten auf den Körper. Am häufigsten sind hier Ginseng, Guarana, Carnitin, Inosit, Kreatin, Ephedrin und Taurin zu nennen. Ihre positive Wirkungen reichen vom Stressabbau, der Bekämpfung von Muskelverspannungen bis zur Unterstützung bei der Fettverbrennung und beim Abnehmen. Aber nicht nur positive Auswirkungen gehen laut neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse von diesen Energiespendern aus. Der Körper scheint auf den plötzlichen Energieschub oftmals wie auf einen Angriff zu reagieren, was zu schnellerem Herzschlag und höherer Schwitzanfälligkeit führt. Generell versetzt der steigende Adrenalinspiegel den Körper in einen Alarmzustand, was bei langfristig überhöhtem Konsum zu Unruhe und Angstgefühlen führen kann.

 

Energy Drinks – So reagiert der Körper auf die Inhaltsstoffe

                                                     Quelle: bwin

 

Energy Drinks – So reagiert der Körper auf die Inhaltsstoffe

 

Ich muss aber hier auch ausdrücklich darauf hinweisen, dass alle genannten Auswirkungen und Effekte erst bei hohem regelmäßigem Konsum festgestellt werden konnten. Solange sich der Konsum in einem gesunden Rahmen bewegt und von einem ausgewogenen Lebensstil begleitet wird, sind Energy Drinks als unbedenklich einzustufen. Der gelegentliche Konsum kann in gewissen Fällen hier sogar Sinn machen, da von diesen Muntermachern eine leistungssteigernde und konzentrationsfördernde Wirkung ausgeht. Problematisch wird der Konsum aber nach neuesten wissenschaftlichen Experimenten, wenn es täglich mehr als zwei Dosen sind bzw. wenn Energy Drinks mit Alkohol kombiniert werden.

Wie schaut es bei Euch aus, trinkt Ihr gerne Energy Drinks?