Aus dem Leben, Home Living

Dokumente systematisch ordnen und aufbewahren – so klappt es endlich

Dokumente systematisch ordnen und aufbewahren - so klappt es endlich

Wo war das gleich wieder? Der Reisepass. Die Garantie für die neue Kamera. Die Rechnung der neuen Schuhe, die auf dem Weg nach Hause um eine halbe Größe geschrumpft sind. Man kann Stunden, ja, Tage mit Suchen verbringen oder Papiere und Dokumente so ordnen und aufbewahren, dass sie jederzeit griffbereit sind. Letzteres hat unter anderem auch den Vorteil, dass man nie mehr in zu kleinen Schuhen herumlaufen muss, bloß weil man die für den Umtausch nötige Rechnung nicht findet.

Los geht’s. Wer noch kein Ordnungssystem hat, das zu 75 Prozent funktioniert, fängt am besten bei null an. Statt lange zu überlegen, was man wegwerfen kann, entscheidet man, was wichtig ist. Hier gilt das gleiche wie für überfüllte Kleiderschränke. 80 % schaut man nach dem dritten Tragen nie wieder an. Falls man trotzdem unsicher ist, was weg kann, helfen diese Fragen weiter: Muss ich das Papier Aus steuerlichen oder rechtlichen Gründen aufbewahren? Brauche ich es, um ein Projekt zu beenden, und endlich gerade arbeite?

 

Dokumente systematisch ordnen und aufbewahren - so klappt es endlich

Dokumente systematisch ordnen und aufbewahren

Hab ich Zeit, damit irgendetwas zu machen? Kann ich mir das Brasse-in Salzkruste-Rezept und den Artikel, über die Kameltour durch die Innere Mongolei wieder besorgen, zum Beispiel im Internet, falls ich sie wider Erwarten doch noch mal brauchen sollte? Hatte es negative Auswirkungen, wenn ich das Papier nicht mehr besitzen würde?

Meinen Wegwerfliste umfasst Zeitungsausschnitte und Kataloge, dich in den letzten drei Jahren nicht angeschaut habe. Unscharfe Fotos und solche, die ich nicht mag. Visitenkarten von Firmen oder Leuten, an die ich mich nicht mehr erinnere. Abgelaufene Versicherungspolicen, Fahrpläne und Garantiescheine, Wartungsverträge und Bedienungsanleitung von Geräten, die ich nicht mehr besitze.

 

 

Kinderzeichnungen, Schnappschüsse, Postkarten, Briefe und andere Mitteilung meine Lieben, denen ganzen Wust auftauchen, Kommenden einen Memory-Kiste. Nun sollte sich der Papierberg schon belichtet haben. Ich nehme jetzt alle Dokumente und verteile sie auf einen großen Tisch und sortiere sie in fünf Kategorien. Angelegt wird jeweils ein Ordner für …

Finanzen: Steuer, Rechnungen, Kontoauszüge, Versicherungen, Darlehensverträge, und Verträge mit Energie und Kommunikationsdienstleistern

Hausbau: Hier wird alles einsortiert, was den Hausbau betrifft. Sprich: Architekt, Bauleiter, Handwerker, Notar und Kostenaufstellung

Familie: Geburtsurkunden und Taufscheine, Reise- und Impfpässe ( auch von unseren beiden Katzen) Schulzeugnisse und Klassenlisten

Job: Lebenslauf und Arbeitsverträge und Zeugnisse, Bewerbungen

Lifestyle: Reisen und Ferienwohnungen, Hobbys, Fitness interessanter Artikel

Am besten Ihr arbeitet mit einer Ordner-Größe und mit farbigen Etiketten zum Beispiel: Finanzen grün Familie rot, Hausbau gelb. Dass sieht einfach ordentlich und ästhetisch aus, finde ich. Außerdem lassen sich so falsche Ablagen vermeiden.

 

 

Und das Wichtigste zuletzt: Bewahrt die Ordner an einem Platz auf, bei denen Ihr Euch einigermaßen gemütlich niederlassen und arbeiten könnt. Dann bleibt Ihr mit der Ablage auch auf der Höhe der Zeit. Und: gewöhnt Euch an, alles SOFORT abzuheften. Das dauert eine halbe Minute und erspart Euch das Unlustgefühl, das Papierstapeln in fast jedem von uns auslösen.